Nullzinsen & Enteignung der Sparer: Was sie dagegen tun können

Wer Geld spart und bei der Bank anlegt, erhält dafür Zinsen. Durch regelmäßige Sparbeträge und durch den Zins- und Zinses-Zins-Effekt kann so im Laufe der Zeit ein attraktives Sümmchen angespart werden – soweit die Theorie, die mit der Praxis der vergangenen Jahre relativ wenig zu tun hat.

Während sich Kreditnehmer und Häuslebauer über historisch niedrige Zinsen freuen, sind diese für Sparer ein wahrer Alptraum. Ein Guthabenzins von null Prozent bedeutet, dass es egal ist, ob man das Geld zu Hause hortet oder zur Bank bringt. Bei einem Negativzins sollte man das Geld sogar besser zu Hause im Tresor einschließen. Das Dumme daran ist nur, dass die Lebenshaltungskosten gleichzeitig steigen und das heutige Geld in Zukunft damit weniger wert sein wird. So kann man in diesem Zusammenhang durchaus von einer Enteignung der Sparer reden, die um ihre Spareinlagen fürchten und es zu spüren bekommen, wenn die Lebensversicherung jeden Monat weniger auszahlt als ursprünglich mal prognostiziert worden war.

Muss man dem Ganzen denn nun tatenlos zusehen oder gibt es auch für Privatanleger, sich dieser Enteignung zu entziehen? Die gute Nachricht: Es gibt Möglichkeiten, indem man auf alternative Geldanlagen zu Sparbuch oder Tagesgeldkonto setzt. Hierzu bietet es sich zum Beispiel an, ein Depot anzulegen und kontinuierlich einen festen Betrag in Aktien oder in Fonds zu investieren. So spart man im Zeitablauf auch eine solide Summe zusammen und hat obendrein die Chance auf attraktivere Renditen. Depots für Privatanleger bieten zum Beispiel comdirect oder die OnVista Bank.

Das Depot bei comdirect ist derzeit attraktiv, da es für die ersten drei Jahre garantiert kostenfrei ist. Zudem kann in den ersten sechs Monaten für 4,95 Euro je Order gehandelt werden. Bei der OnVista Bank kann man unter anderem ein Festpreis-Depot eröffnen und dann pauschal für fünf Euro zzgl. Börsengebühr und Maklercourtage an allen deutschen Handelsplätzen handeln – auch ausländische Handelsplätze sind möglich; dann aber für höhere Gebühren.

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