Länder mit größten Goldreserven

Unter Goldreserve versteht man die Goldbestände einer Nation, die in der Regel im Verantwortungsbereich eines Finanzministeriums oder einer Zentralbank stehen. Früher bestand der Zweck von nationalen Goldreserven darin, die Währungen zu decken. Heutzutage dienen die Goldreserven als Risikoausgleich für Dollar-Schwankungen, aber auch für Krisenzeiten. Länder mit großen Goldreserven sind für Investoren und Privatanleger besonders interessant.

Das Gold glänzt auch in Krisenzeiten sehr hell

Investoren flüchten heutzutage zu der als sicher geltenden Anlage. Tatsache ist, dass Goldpreis ständig steigt. Aus Indien kommt zum Beispiel ein Drittel der weltweiten Nachfrage für Schmuck. Insofern ist es auch nicht überraschend, dass Indien zu den Top zehn Länder mit größten Goldreserven gehört, und das mit knapp 600 Tonnen. Auf Platz neun befinden sich die Niederlande. Japan auf Platz acht verfügt über 760 Tonnen Gold. Russland hat mit den Erdölverkäufen hohe Einnahmen gemacht, so dass es in den vergangenen Jahren auch zu einem aggressiven Aufkäufer von Gold geworden ist. Die Goldreserven belaufen sich inzwischen auf mindestens 935 Tonnen, was Russland den siebten Platz sichert. Über 1000 Tonnen Gold werden in der Schweiz sicher gelagert, das kleine Land sichert sich dadurch die sechste Position.

Fünf Länder mit den größten Goldreserven

Zusammen mit dem wirtschaftlichen Wachstum wuchsen auch die Goldbestände der Volksrepublik China – über 1.050 Tonnen sind die fünfthöchsten Goldbestände der Welt. Auf Platz vier befindet sich Frankreich mit ungefähr doppelt so viel Gold: 2.435 Tonnen. Obwohl Italien zu den gefährdeten Eurostaaten zählt, überzeugt es mit über 2.450 Tonnen Gold. Zweitgrößte Reserve befindet sich in Deutschland, knapp 3.400 Tonnen. Das größte und wohl bekannteste Lager für Goldreserven befindet sich in dem US-Bundestaat Kentucky: Fort Knox überzeugt mit über 8.130 Tonnen Gold.

Gold als sichere Anlage in der Krisenzeit

Die Finanzkrise hat gezeigt, dass das Gold noch nie so begehrt war. Der Preis steigt ständig, Investoren und Privatanleger zeigen immer mehr Interesse. Sparer möchten ihr Vermögen gerne in Goldbarren und –münzen anlegen, denn das Edelmetall behält auch in den Krisenzeiten und während der Inflation den wahren Wert. In anderen Worten: Notenbanken können das Papiergeld zwar beliebig vermehren, Gold aber nicht. Außerdem gilt das Gold als weltweit anerkanntes Wertaufbewahrungsmittel. Für viele Anleger ist das Gold ein sicherer Hafen, so wird während Krisenzeiten am liebsten in Goldmünzen und Goldbarren investiert. Der Goldpreis bricht jeden Tag Rekorde, und wer vor zehn Jahren seine Investition in Gold angelegt hat, kann sich heutzutage über satte 300 Prozent Gewinne freuen (Stand 2015). Eine Garantie für zukünftige Gewinne ist das natürlich nicht!

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