Stromvergleich bei einer Preiserhöhung?

Auch in diesem Jahr werden die Kosten für den Strom aus der Steckdose weiter steigen. Sollte Ihr Stromlieferant den Strompreis noch nicht zum ersten Januar erhöht haben, dann wird die nächste Erhöhung des Tarifes bestimmt nicht mehr lange auf sich warten lassen. Mit dem Jahresbeginn 2014 ist nämlich die sogenannte EEG-Umlage um einen weiteren Cent auf inzwischen 6,24 Cent für jede verbrauchte Kilowattstunde Strom gestiegen. Was Sie dagegen machen können und warum sich ein Stromanbieterwechsel lohnt, sagt Ihnen der folgende Artikel.

Mit einem Sonderkündigungsrecht gegen Strompreiserhöhungen

Nicht jede Preiserhöhung müssen Sie als Verbraucher einfach so akzeptieren. Sie haben ein sogenanntes Sonderkündigungsrecht, wenn Ihr Energielieferant den Preis erhöht (Eine Vorlage im PDF-Format für ein solches Schreiben finden Sie hier). In diesem Fall brauchen Sie sich als Verbraucher nicht an die Fristen für eine Kündigung zu halten, die Ihnen Ihr Vertrag normalerweise vorschreibt. Doch auch das Sonderkündigungsrecht gilt nicht ewig, sondern lediglich nur bis vier Wochen nach der Preiserhöhung. Das bietet genügend Zeit, um sich einen anderen Stromanbieter zu suchen, und zu diesem ohne Risiko, kostenlos und vor allen Dingen auch sicher zu wechseln. Die Verbraucherzentralen empfehlen deswegen, alternative Stromanbieter durchaus mit dem eigenen zu vergleichen. Finden Sie einen günstigeren Energielieferanten, können Sie einfach wechseln. Dabei wird die Kündigung und der gesamte Wechselprozess vom alten und neuen Anbieter unter diesen beiden geregelt: So stehen Sie auf gar keinen Fall ohne Strom da.

Die technischen Installationen, die sich im Haus befinden, wie beispielsweise die Stromleitungen und die Zähler für den Energieverbrauch bleiben ebenfalls da, wo sie sind. Denn der neue Stromlieferant mietet diese Installationen einfach vom Grundversorger, der in Ihrem Gebiet tätig ist. Dieser bleibt ebenfalls für die Wartung zuständig.

Eine niedrigere Rechnung

Mit einem Stromlieferanten, der billiger ist, wird nur die Rechnung niedriger werden. Sonst ändert sich nichts. Der Wechsel zwischen dem alten und dem neuen Stromanbieter darf lediglich drei Wochen lang dauern: Die Lieferung von Strom kann dann auch mitten im Monat durch den neuen Anbieter aufgenommen werden und nicht nur am Ersten eines Monats. Sobald Ihr Antrag auf den Wechsel des Anbieters beim neuen Energieversorger eintrifft, wird dieser zwei Wochen warten. So lange dauert Ihr Widerrufsrecht, mit dem Sie alles wieder rückgängig machen können, egal warum. Nach Ablauf dieser zwei Wochen ist die Kündigung wirksam und alles geht seinen geregelten Gang. Selbst wenn der neue Anbieter länger brauchen sollte, haben Sie Strom im Haus. Dann werden Sie so lange vom Grundversorger mit Strom beliefert, bis der neue Anbieter so weit ist. Das passiert automatisch und auch dann, falls Ihr neuer Stromversorger pleite geht und keinen Strom mehr liefern kann.

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